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AUF EINEN BLICK

Die kurze Antwort.

Für die meisten Küchen empfehlen wir das KAI Wasabi Black 6716S: Seine 16,5-cm-Klinge bietet einen kompakten Einstieg für die tägliche Vorbereitung. Nimm stattdessen das TOJIRO CLASSIC F-808 mit 21-cm-Klinge, wenn du häufig große Zutaten schneidest und einen klassischen Griff aus verstärktem Schichtmaterial möchtest.

  • KAI 6716S: 16,5 cm und 136 g für kleine bis mittlere Zutaten.
  • KAI 6720C: 20 cm und 149 g, wenn du mehr Länge in derselben Wasabi-Serie möchtest.
  • TOJIRO F-808: 21 cm und 200 g mit VG10-Kern und vernietetem Griff.
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Herstellerdaten der drei konkreten Messer

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Herstellerdaten der drei konkreten Messer
MerkmalKAI 6716SKAI 6720CTOJIRO F-808
Klingenlänge16,5 cm20 cm21 cm
Stahl6A/1K6-Edelstahl6A/1K6-EdelstahlVG10-Kern; 13-Chrom-Edelstahl außen
Härte HRC58 ±158 ±1—
Gewicht136 g149 g200 g
GriffmaterialPP-KunststoffPP-KunststoffVerstärktes Schichtmaterial
SchliffBeidseitigBeidseitigBeidseitig
PreisklasseEinstiegsklasseEinstiegsklasseMittelklasse
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Santoku in der Draufsicht: breite Klinge und kurze Spitze.
Santoku in der Draufsicht: breite Klinge und kurze Spitze. Benlisquare · CC BY-SA 4.0

Die häufigste Aufgabe entscheidet

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Die häufigste Aufgabe entscheidet
Deine AusgangslageUnsere EmpfehlungDer entscheidende Unterschied
Kleine bis mittlere Zutaten; wenig freie BrettflächeKAI Wasabi Black 6716S16,5 cm Klinge
Große Zutaten; mehr Länge mit Wasabi-AusstattungKAI Wasabi Black 6720C20 cm bei 149 g
Große Zutaten; klassischer vernieteter Griff gewünschtTOJIRO CLASSIC F-80821 cm, VG10-Kern, 200 g
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Welche Länge passt auf dein tatsächlich benutztes Brett?

Beginne beim Schneidbrett, das morgens oder abends wirklich auf deiner Arbeitsfläche liegt. Freie Fläche wird zusätzlich von Zutaten, bereits geschnittenen Stücken und dem Gefäß zum Umfüllen benötigt. Wer auf einem kleinen Brett eine Zwiebel und etwas Gemüse für eine Mahlzeit vorbereitet, hat mit dem 6716S eine naheliegende Wahl. Die kürzere Klinge lässt mehr Spielraum zum Ablegen und Umsetzen.

Für große Zutaten bietet das F-808 insgesamt 4,5 cm mehr Klingenlänge als das Santoku. Das ist besonders dann ein Kaufgrund, wenn du die Schneide regelmäßig über breitere Stücke führen oder längere Zugschnitte machen möchtest. Auch das 20-cm-KAI erweitert den nutzbaren Längenbereich. Entscheide danach, welche Aufgaben mit deinem bisherigen Messer zu viele kurze Einzelbewegungen benötigen.

Eine einfache Planungshilfe funktioniert ohne Kauf: Zeichne 16,5, 20 und 21 cm lange Linien auf Papier und lege sie nacheinander in der vorgesehenen Schneidrichtung auf dein Brett. Ergänze gedanklich den Griff und die Position deiner Zutaten. Das macht den Unterschied der Längen sichtbar. Als nächsten Schritt kannst du die konkrete Griffform bei einem Händler in die Hand nehmen.

24-cm-Gyuto in der Draufsicht. Die lange Schneide braucht Platz auf dem Brett.
Gyuto in der Draufsicht mit 24-cm-Klinge. Benlisquare · CC BY-SA 4.0
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Gemüseportionen oder große Stücke: die Aufgabe gibt die Richtung vor

Das Santoku ist eine vielseitige Form für die alltägliche Vorbereitung. TOJIRO beschreibt sie in seinen Hersteller-FAQ ausdrücklich als geeignet für Fleisch, Fisch und Gemüse. Für kleinere Portionen bekommst du mit dem KAI 6716S damit eine breite Einsatzmöglichkeit in einer kurzen Ausführung. Wir empfehlen es besonders, wenn dein erstes japanisches Messer mehrere Küchenaufgaben übernehmen soll.

Denke vor der Entscheidung an drei konkrete Gerichte aus deiner normalen Woche. Notiere jeweils die größte Zutat und den längsten gewünschten Schnitt. So erkennst du, ob dein Engpass wirklich die Länge ist oder eher ein stumpfes vorhandenes Messer. Für den ersten Fall empfehlen wir die längere Klinge; für den zweiten gehört auch das Schärfen der vorhandenen Ausstattung in die Überlegung.

Bei Kräutern und feinen Gemüsewürfeln spielt außerdem deine vertraute Schnittbewegung eine Rolle. Betrachte das seitliche Profil des Modells und überlege, welchen Schneidenabschnitt du dabei aufsetzt. Eine kurze Form kann gut zu geraden Schnitten passen; für eine ausgedehnte Bewegung brauchst du entsprechend freie Fläche. Das lässt sich beim Ansehen des konkreten Messers sinnvoller beurteilen als anhand eines Seriennamens.

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Das 6720C ist die längere Alternative innerhalb derselben Serie

Das KAI Wasabi Black 6720C ist für Leser interessant, die mit der Wasabi-Ausstattung zufrieden sind und vor allem mehr Länge möchten. KAI nennt für beide Wasabi-Modelle 6A/1K6-Stahl, 58 ±1 HRC, beidseitigen Schliff und einen schwarzen PP-Griff. Damit konzentriert sich die Auswahl zwischen diesen beiden Modellen auf die Form, Länge und das ausgewiesene Gewicht.

Das Kochmesser ist 3,5 cm länger und laut den Herstellerangaben 13 g schwerer als das Santoku. Wer große Zutaten verarbeitet, aber ein vergleichsweise leichtes Messer sucht, findet hier den passenden Mittelweg: 20 cm Klinge bei 149 g. Das F-808 steht mit 200 g für eine andere Gewichtsklasse innerhalb dieser Auswahl.

Beide Wasabi-Modelle haben laut KAI einen 12,5 cm langen Griff. Für deinen Griffstil zählen außerdem die Griffkontur und der Übergang zur Klinge. Beurteile diese Form bei einem Händler.

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Wann lohnt sich der Schritt zum TOJIRO F-808?

Beim F-808 bekommst du einen VG10-Kern mit äußeren Lagen aus 13-Chrom-Edelstahl und einen Griff aus verstärktem Schichtmaterial. TOJIRO nennt außerdem drei Nieten und einen durchgehenden Erl. Die gesamte Messerlänge beträgt 335 mm. Das ist eine konkrete Kombination für Leser, die eine längere Klinge mit klassischer Griffkonstruktion suchen.

Wähle das TOJIRO, wenn diese Konstruktion Teil deines Kaufwunsches ist und du den zusätzlichen Umfang auf deinem Arbeitsplatz unterbringen kannst. Für den Wunsch nach einer längeren Schneide allein bietet bereits das 6720C eine klare Lösung. Dadurch bleibt die Kaufentscheidung übersichtlich: Erst legst du die benötigte Länge fest, danach entscheidest du über Griff und Stahl.

Auch das ausgewiesene Gewicht gehört zu dieser Entscheidung. Zwischen dem F-808 und dem 6716S liegen rechnerisch 64 g; gegenüber dem 6720C sind es 51 g. Diese Differenzen stammen aus den Herstellerwerten. Wenn dir ein geringes Messergewicht wichtig ist, sprechen die Wasabi-Modelle für sich. Wenn du bewusst ein größeres Messer mit vernietetem Griff suchst, passt das F-808.

Sicher schneiden, von Hand reinigen und geschützt lagern

Nutze eine stabile Schneidunterlage und halte Finger aus der Schnittbahn. Knochen, gefrorene Lebensmittel und seitliches Hebeln gehören nicht zum Einsatz dieser Allzweckmesser. Ziehe eine festsitzende Klinge gerade zurück und setze neu an. Ein fallendes Messer lässt du fallen.

KAI und TOJIRO empfehlen eine schonende Reinigung von Hand mit mildem Spülmittel, anschließendes Abspülen und sorgfältiges Trocknen. Nach sauren oder salzigen Zutaten reinigst du die Klinge zeitnah. Bewahre die Schneide geschützt im Block, in einem geeigneten Einsatz oder im Klingenschutz auf; beschädigte Messer gehören bis zur fachgerechten Beurteilung aus dem Einsatz.

NOCH EINE FRAGE?

Gut zu wissen.

Kann das KAI 6716S mein einziges großes Küchenmesser sein?

Ja, für viele alltägliche Aufgaben mit Fleisch, Fisch und Gemüse ist das 16,5-cm-Santoku ein sinnvoller Anfang. Für regelmäßig größere Stücke empfehlen wir das längere 6720C oder das F-808.

Welches Modell bietet mehr Länge bei geringem Gewicht?

Das KAI Wasabi Black 6720C kombiniert 20 cm Klingenlänge mit 149 g. Das F-808 hat 21 cm und 200 g; das 6716S hat 16,5 cm und 136 g. Alle Gewichte sind Herstellerangaben.

Sind die drei verglichenen Messer beidseitig geschliffen?

Ja. KAI und TOJIRO führen die hier genannten Modelle mit beidseitigem Schliff. Die individuelle Passform des Griffs kannst du beim Händler beurteilen.

NACHVOLLZIEHBAR STATT BEHAUPTET

Quellen & Methodik.

Wir vergleichen veröffentlichte Herstellerangaben und dokumentierte Produktquellen und ordnen sie für den jeweiligen Einsatzzweck ein. Wir nutzen KI zur Unterstützung unserer Recherche. Wir haben die beschriebenen Produkte nicht selbst praktisch getestet; unsere Einordnung beruht auf den verlinkten Quellen.

Unsere vollständige Methodik